Whitepaper | 25.09.2026
Öffentlichkeitsbeteiligung gehört zum Stromnetzausbau. Gleichzeitig verschärfen Sabotagefälle, hybride Bedrohungen und neue Anforderungen an den Schutz kritischer Infrastruktur (KRITIS) die Frage, welche Informationen öffentlich zugänglich sein sollten.
Für Netzbetreiber entsteht daraus kein Entweder-oder. Entscheidend wird, welche Informationen in welcher Detailtiefe über welchen Zugang bereitgestellt werden. Das entspricht der Kernlogik des Whitepapers: Beteiligung bleibt, während Form, Detailgrad und Zugänglichkeit von Informationen differenzierter organisiert werden müssen.
Das Whitepaper von Dr. Julia Harm, ifok, und Michael Sprehe, XKP Visual Engineers, ordnet die aktuelle Bedrohungslage und den rechtlichen Rahmen ein und zeigt, wie sich gestufte Transparenz in der Kommunikations- und Beteiligungspraxis umsetzen lässt.
Besonders sensible Detailinformationen geraten stärker in den Blick – etwa zu Trassenverläufen, Umspannwerken, Visualisierungen oder Bauzeiten.
Das Whitepaper zeigt,
Die zentrale These: Sicherheit braucht nicht weniger Beteiligung, sondern gezieltere Transparenz. Das Whitepaper beschreibt insbesondere frei zugängliche Detailkarten, Echtzeit-Bauinformationen und dauerhaft verfügbare Projektdaten als Bereiche, die neu bewertet werden sollten.
Das Whitepaper unterscheidet drei Informationsstufen: öffentlich, stakeholder-authentifiziert und intern. Dahinter stehen Prinzipien wie Datenminimierung, Need-to-know, nachvollziehbare Zugänge und klare Verantwortlichkeiten.
Ein Maßnahmen-Baukasten zeigt, was organisatorisch sofort möglich ist und wo technische Lösungen erforderlich werden – von begrenzter Detailtiefe und Zugriffskontrollen bis zu persönlichen Wasserzeichen und verbindlichen Freigabeprozessen.
Sie möchten das Whitepaper vollständig lesen? Schreiben Sie Dr. Julia Harm kurz per E-Mail. Sie erhalten das Whitepaper anschließend direkt von ihr.
PDF · 25 Seiten · Stand: September 2026
Autor:innen
Dr. Julia Harm, ifok GmbH
Michael Sprehe, XKP Visual Engineers
Beteiligung, Kommunikation, Genehmigung und Sicherheit müssen früher zusammengeführt werden – bevor sensible Informationen veröffentlicht werden und Verfahren unter Zeitdruck geraten.
Das betrifft Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber ebenso wie Fernleitungsnetzbetreiber und Stadtwerke, jeweils mit unterschiedlichen Anforderungen an Informationsumfang, Zugänge und Kommunikationspraxis.
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