2025 war alles andere als ein Jahr des Stillstands – Bewegung und Veränderung ist allerorten. Auch die politischen Rahmenbedingungen befanden sich im Wandel: Neue Koalitionen und frische Ausrichtungen sorgten für Aufbrüche. Dabei konnten wir unsere Expertise nicht nur in der öffentlichen Verwaltung, sondern auch in der Privatwirtschaft einbringen und neue Projekte gewinnen. Gleichzeitig blieben unsere zentralen Werte – Demokratie, Modernisierung und Wirksamkeit bei der Gestaltung von Wandel – weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns. Mit Professionalität und einem Augenzwinkern laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns auf ausgewählte Projekt-Highlights dieses bewegten Jahres zurückzublicken.
An zwei Tagen im Juni verwandelte sich das Hanauer Rathaus in einen kreativen Hotspot gelebter Demokratie: 70 Jugendliche entwickelten Visionen für ihre Stadt. Mithilfe verschiedenster Methoden von Democracy Fitness über Demo Slam bis hin zu einer Fishbowl mit dem Oberbürgermeister erlebten die Jugendlichen Beteiligung und Selbstwirksamkeit. Das Ergebnis: zwei Tage voller Energie und Impulse für eine jugendfreundliche Stadtentwicklung mit echten Zusagen der Stadt wie einem Jugendcafé und Selbstverteidigungskursen.
“Ich fand es gut, dass der Oberbürgermeister da war und unseren Ideen zugehört hat.”
Gemeinsam mit TransnetBW haben wir in Bühl den „Tag der offenen Tür“ rund um das Umspannwerk organisiert – und über 1.000 Besucher:innen kamen, um Technik, Netzausbau und Energiewende hautnah zu erleben.
Von Führungen durch die neue Schaltanlage über interaktive Themenstationen bis hin zum Strom-Quiz war alles dabei. Besonders schön: Überall wurde diskutiert, gefragt, gestaunt – Kinder, Technikfans, Nachbar:innen, Profis.
Acht Monate Planung, jede Menge Teamgeist und ein starkes Miteinander mit TransnetBW – das Ergebnis: ein begehbares Energie-Labor, das Lust auf Dialog gemacht hat.
Unser Anspruch: Nicht nur informieren, sondern ins Gespräch kommen. Und genau das ist passiert – offen, wertschätzend und auf Augenhöhe. So geht Energiewende!
“Das Event war wie ein begehbares Energie-Labor. Wo man hinschaute: Die Leute waren im Gespräch – untereinander, aber vor allem auch mit den TransnetBW-Mitarbeitenden an den Stationen. Das war großartig!”
Berlin Sicher Mobil-Veranstaltungen sind immer wieder ein Highlight: Egal ob auf wir mit unserem Stand auf Messen und Verkehrssicherheitstagen stehen oder bei unseren Charta-Treffen den Austausch der Projektpartner:innen untereinander fördern. Wir wachsen dabei stetig und ein großes Gemeinschaftsgefühl ist präsent.
"Das war wieder ein toller Austausch!"
728 Menschen, 32 Projekte, 4 Workshops – ein Tag voller Energie! Der Zukunftstag 2025 von TransnetBW im Wizemann Stuttgart war ein echtes Highlight: XXL-Teamgeist, inspirierende Panels, Awardshow und ein Marktplatz voller Ideen. Ein ganzer Tag, der gezeigt hat, wie Zusammenarbeit, Innovation und Dialog Silos sprengt und Menschen verbindet.
"Ich bin ganz beseelt!"
In diesem Jahr veranstalteten wir im Rahmen des Landesprogramms MOVERS – Aktiv zur Schule einen Fahrrad-Aktionstag für über 900 Schüler:innen am Carl-Benz-Gymnasium in Ladenburg, nachdem sie 2024 das Schulradeln gewonnen hatten. Die Größe des Events, die Stimmung und die 50 Meter lange Hüpfburg waren absolute Jahreshighlights für das ganze Team, die Kund:innen und die Schule.
"Darf ich nochmal?" - alle.
Im Mai fand in Bad Schandau das erste deutsch-tschechische Dialogforum zur Neubaustrecke Dresden – Prag statt. Ziel: den direkten Austausch zwischen Stakeholdern beider Länder zum Bahnprojekt fördern – und das ist gelungen! Ein Update der beiden Projektleiter, zwei spannende Panels zu Raumplanung und Umweltfragen, Simultanübersetzung für alle Teilnehmenden und viele persönliche und konstruktive Gespräche machten den Tag zu einem wichtigen Schritt für das grenzüberschreitende Projekt. Die gemeinsame Veranstaltung zeigt: Wenn wir Menschen zusammenbringen, überwinden sie Sprach- und Landesgrenzen – und machen europäische Zusammenarbeit greifbar.
Mit der Kampagne „Heimat wird gemacht“ haben wir in diesem Jahr eine unserer mutigsten Kampagnen umgesetzt: Eine Heimat-Kampagne für Hessen. Wie Menschen Heimat verstehen, ist so vielfältig wie das Land selbst, denn Heimat kann von allen gemacht werden. Um diese Idee sichtbar zu machen, haben wir auf die hessische Tracht als Symbol gesetzt. Sie steht für Herkunft, Identität und Werte, die über Generationen weitergegeben wurden. In unserer Kampagne erscheint sie mit einer bewussten Leerstelle: die von jeder und jedem mit Leben gefüllt werden kann. Eine Bildsprache, die polarisieren kann und Raum und Anlass für Diskussionen über das wichtige Thema der Heimat schafft.
Das Doppel-Event zum Launch der Kampagne „Das wird.“ war ein echtes Highlight. Beim Presseauftakt hat Staatssekretärin Simone Schneider den Startschuss für die Kommunikationskampagne gegeben. Am Abend informierte Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, die Öffentlichkeit im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung übergreifend zum Stand des Wiederaufbaus und über die Kommunikationskampagne. Eine Videobotschaft von Innenminister Michael Ebling rundete die Veranstaltung ab.
"Wir freuen uns, dass uns ifok mit der Kampagne 'Das wird.' bei der Kommunikation zum Wiederaufbau in der Verbandsgemeinde unterstützt. Wir haben viele neue Kanäle wie Newsletter, WhatsApp, Instagram und Podcast über die wir die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft noch besser informieren." - Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr
Mit Energie, Kreativität und Mut haben wir in der ifok.academy intensiv die Rolle und Haltung einer erfolgreichen Moderation erkundet. Gemeinsam testeten wir Methoden, entwickelten Ideen und beleuchteten die vielfältigen Aufgaben einer Moderatorin bzw. eines Moderators. So legten wir den Grundstein für lebendige, empathische und zielgerichtete Moderationen. Die Herausforderungen können kommen – wir sind bereit, die Bühne zu rocken!
2025 war für uns als Geschäftsstelle Civic Coding ein Jahr in dem wir gemeinwohlorientierte KI-Projekte erfolgreicher machen, die Community stärken und die Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte KI verbessern konnten. Besonders zeigte sich dieses Engagement auf der re:publica, wo wir mit einem Panel, einem co-kreativer Workshop und einem Infostand vertreten waren. Vor über 120 Teilnehmenden konnten wir die Ergebnisse unserer Kurzstudie zur AI-Readiness der Zivilgesellschaft diskutieren. Im Workshop „Generation Gemeinwohl“ entwickelten wir gemeinsam mit engagierten Partnern fünf konkrete Lösungsideen für die Praxis. Das große Interesse an unserer Studie und die vielen neuen Kontakte zeigen: Die Community wächst und KI für das Gemeinwohl wird ein immer größeres Thema. Wir freuen uns schon darauf, diese Mission auch im kommenden Jahr fortzuführen.
„Civic Coding ist eine tolle Initiative, um Netzwerke zu schaffen, unterschiedliche Menschen an einen Tisch zu bringen und Ideen auszutauschen.“ Teilnehmerin des Workshops „Generation Gemeinwohl“
Als ifok haben wir bereits zahlreiche Expertenbeiräte begleitet – doch dieser Sprint mit dem EKMI war auch für uns eine neue, intensive Herausforderung. Bundesverkehrsminister Schnieder hat das EKMI ins Leben gerufen, um das BMV bei der Entwicklung von Maßnahmen für das Klimaschutzprogramm im Verkehrssektor zu unterstützen.
Innerhalb von fünf Wochen wurden in intensiven Diskussionen fünf zentrale Themenfelder bewertet – von der Elektrifizierung des Pkw-Antriebs bis zum Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe.
Seit 2023 begleiten wir den Rhein-Main-Link – ein Schlüsselprojekt für die Energiewende. Unsere Aufgabe: reibungslose Kommunikationsflüsse im Großprojekt sicherstellen – das „Schmiermittel“ für den Erfolg. Unsere Leistungen sind vielfältig und greifen ineinander: Wir koordinieren vier Planfeststellungsabschnitte, identifizieren Risiken, begleiten Lösungsfindung und Steuern durch Kommunikation. Doch Kommunikation endet nicht im Projektteam: Über unsere Bürgerhotline und ortsübliche Bekanntmachungen sorgen wir für Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Unsere Highlights 2025? Wir waren live dabei – bei Trassenbefahrungen, Design-Freeze-Workshops, am Telefon oder in Kampagnen-Abstimmungen mit über 200 Gemeinden entlang der Trasse.
"Könnt ihr mit eurer ifok-Magic unterstützen?"
Kreislaufwirtschaft gelingt uns nur gemeinsam. Seit Anfang des Jahres haben wir eine Online-Landkarte mit Kreislaufwirtschafts-Initiativen aus ganz Deutschland aufgebaut. Inzwischen sind mehr als 100 Initiativen gelistet. Wir haben zudem nach Verabschiedung der NKWS im Dez 2024 den Dialog zur Umsetzung der Strategie fortgeführt – in Arbeitsgruppen, auf einer internationalen Fachkonferenz und auf der Jahreskonferenz zur Umsetzung der NKWS.
Bundesminister Carsten Schneider (auf der Jahreskonferenz): "Der politische Wille ist da, die Haushaltsmittel sind da, und wir gehen voran, gemeinsam mit Ländern und Kommunen, mit der Industrie und mit der Wissenschaft."
Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist unser Leitfaden „Populismus erkennen – Umweltpolitik stärken“ Realität – ein echtes Highlight für ifok! Acht praxisnahe Strategien unterstützen die Umweltverwaltung dabei, populistischen Herausforderungen zu begegnen. Entwickelt im Auftrag des Umweltbundesamts und Bundesumweltministeriums – für eine starke, zukunftsfähige Umweltpolitik.
Der „Grüne Donnerstag“ ist längst mehr als nur ein gemeinsames Mittagessen – er steht für gelebte Kollegialität und Teamgeist im Bensheimer Büro. Jeder bringt etwas von zuhause mit, gemeinsam wird geschnippelt, gelacht und ein bunter Salat gezaubert. Diese kleine Tradition zeigt: Gemeinsam schmeckt’s einfach besser – und stärkt das Miteinander über den Arbeitsalltag hinaus.
Unser Highlight des Jahres? Ganz klar. das Team Project Communications-Treffen in Leipzig! Zwei Tage voller Energie und Teamspirit – vom kreativen Feilen am Kommunikationskonzept bis zu einem Abend, an dem uns Sandra die schönsten Ecken Leipzigs gezeigt hat. Und als krönender Abschluss gings am zweiten Tag mit Helm, Warnweste und Sicherheitsschuhen auf SuedOstLink-Baustellen.
Dort haben wir hautnah erlebt, was Microtunnel, Horizontalspulbohrung und Erdkabelverlegung bedeuten. Großes Kino! Und Teamgeist pur – beim Team Project Communications Grid, das mittlerweile 16 starke Persönlichkeiten aus ganz Deutschland vereint. #OneTeam
"Jetzt wird es richtig konkret! In Leipzig haben wir gesehen, wie die großen Erdkabelverbindungen umgesetzt werden. Beeindruckend und motivierend für alles, was noch kommt! Danke an das beste Team!"
Freiwilliges Engagement ist in unserer Gesellschaft unverzichtbar – dafür sagt die Stadt Berlin DANKE. Und hat uns damit beauftragt, den Aktionstag „Berlin sagt Danke“ umzusetzen. Wir sprechen Kultur- und Freizeiteinrichtungen in der Stadt an und bitten sie um Aktionsangebote für freiwillig Engagierte – mit Erfolg: 2025 waren es mehr als 150!
Für den Vorabend des Aktionstags haben wir zudem eine feierliche Abendveranstaltung im Berliner Futurium konzipiert, moderiert und vor Ort umgesetzt. Neben den Grußworten der politischen Gäste und einer Keynote zu freiwilligem Engagement rundeten der Zauberkünstler Alexander Merk und die LED-Show der Lichtkünstlerin Spherina den Abend ab. Eine atmosphärische Veranstaltung, bei der die engagierten Menschen sich zurücklehnen konnten.
Mit dem Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main haben wir in diesem Jahr drei spannende Exkursionen zu Dreh- und Angelpunkten der kritischen Infrastruktur der Region gemacht. Bei der Netzleitstelle der Syna GmbH haben wir erfahren, wie durch digitale Steuerung, moderne Technik und qualifiziertes Fachpersonal auch bei wachsender Einspeisung aus Erneuerbaren, E-Mobilität und Wärmepumpen eine stabile Stromversorgung gewährleistet werden kann. Am Frankfurter Flughafen haben wir die Energie- und Mobilitätswende hautnah erlebt. In Landau hat uns Vulcan Energy durch ihre Geothermieanlage geführt, bei der aus dem Thermalwasser neben der Wärme auch Lithium als wichtiges Rohmaterial für Batterien gewonnen wird.
"Solche Projekte machen deutlich, wie viel Potenzial in einer intelligent vernetzten Infrastruktur steckt – und wie wichtig Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg ist, um die Wärmewende ganzheitlich voranzubringen." - Syna GmbH
Viele Kommunen in Baden-Württemberg möchten ihre Ortsmitten attraktiver gestalten und die Lebensqualität für alle steigern. Beispielsweise durch mehr Raum für Begegnung und Fuß- und Radverkehr. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) unterstützen diese Entwicklung gemeinsam mit ifok.
Erlebbare Praxisbeispiele sind ein wichtiger Teil des Projekts: Bei einer Exkursion nach Nagold im September konnten wir die Transformation der Ortsmitte hautnah erleben. Dort zeigt sich, wie gelebte Bürgerbeteiligung und die Zusammenarbeit verschiedener Akteure eine lebendige, zukunftsfähige Mitte entstehen lassen.
Wer viel arbeitet, darf auch mal feiern – und genau das haben wir beim gemeinsamen Sommerfest der Standorte Bensheim und München getan. Ein Abend voller inspirierender Gespräche, leckerem Essen und echtem Teamspirit.
Für das Landesprogramm MOVERS – Aktiv zur Schule haben wir gemeinsam mit Verkehrs-, Innen- und Kultusministerium Baden-Württemberg und Schulen eine Test-Schulzone in Kirchheim unter Teck eingerichtet, bei der die Schüler:innen das Zepter in der Hand hatten: Sie leiteten die Pressekonferenz und pitchten den Erwachsenen ihre Visionen einer Schulzone. Großes Kino mit viel Respekt und Anerkennung.
Die Chemie- und Pharmabranche steht vor großen Veränderungen. Umso wichtiger ist eine klare Orientierung. Mit der BAVC-AGENDA 2035 hat der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) die Weichen für die kommenden Jahre gestellt – und wir durften diesen spannenden Weg begleiten.
Die Strategie entstand in einem co-kreativen Prozess mit zahlreichen Workshops, Interviews und Gremiensitzungen. Immer im Dialog mit den Mitgliedsverbänden, Sozialpartnern und zahlreichen weiteren Stakeholdern. Das Ergebnis ist ein Gemeinschaftsprojekt, auf das wir stolz sind: eine zukunftsfähige BAVC-AGENDA 2035, die verbindet.
Ein herzliches Dankeschön für die großartige Zusammenarbeit voller Energie und die Wertschätzung unserer Kunden!