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Kontakt

Resilienz gestalten – mit Strategie, Dialog und Umsetzungskompetenz

© Adobe Stock

Krisen, Umbrüche und Unsicherheiten prägen Politik, Verwaltung und Gesellschaft zunehmend. Resilienz beschreibt dabei weit mehr als reine Widerstandsfähigkeit: Sie umfasst die Kompetenz, Belastungen und Krisen zu bewältigen, sich an neue Rahmenbedingungen anzupassen, notwendige Transformationen aktiv zu gestalten und aus Krisenerfahrungen systematisch zu lernen – und in dem Prozess demokratische Grundprinzipien nicht aufzugeben. Resilienz ist damit keine einzelne Maßnahme, sondern eine dauerhafte Gestaltungsaufgabe.  

Resilienz als Querschnittsthema

Wir verstehen Resilienz als ein mehrdimensionales Konzept, bei dem viele Themen- und Gesellschaftsbereiche betroffen sind und mitunter zusammenspielen. Wir bilden diese Mehrdimensionalität in unseren Projekten und unserem Leistungsspektrum ab.Denn Resilienz entsteht dort, wo fachliche Expertise, strategische Steuerung, gutes Projekt- und Programmmanagement, Kommunikation sowie die Einbindung relevanter Akteure zusammenkommen. Unsere Stärke liegt darin, diese unterschiedlichen Perspektiven zu integrieren und in tragfähige Prozesse zu übersetzen – von der strategischen Konzeption bis zur konkreten Umsetzung.  

Folgende Themen- und Handlungsbereiche unterscheiden wir dabei: 

  1. Demokratische und gesellschaftliche Resilienz 
    Demokratische Systeme stehen unter Druck: Polarisierung, Radikalisierung, Vertrauensverlust in Institutionen, Desinformation und soziale Ungleichheiten stellen zentrale Herausforderungen dar. Demokratische und gesellschaftliche Resilienz zielt darauf ab, die Legitimität politischer Entscheidungen zu stärken und Vertrauen in Institutionen aufzubauen, soziale Kohäsion zu fördern und auch marginalisierte Gruppen wirksam einzubinden sowie Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung zu stärken. ifok gestaltet hierfür Bürgerräte, Bürgerdialoge und Beteiligungsformate – auch mit Jugendlichen und schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen – und schafft Räume für sachliche Auseinandersetzung, Verständigung und gemeinsam getragene Empfehlungen. 

     

  2. Ökologische Resilienz 
    Klimawandel wirkt akut und schleichend zugleich: Extremwetterereignisse, Hitze, Starkregen, Biodiversitätsverlust, Energieunsicherheiten sowie Flächen- und Nutzungskonflikte fordern Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Ziel ökologischer Resilienz ist es, notwendige Transformationen so zu gestalten, dass sie trotz gegebener Zielkonflikte tragfähig umgesetzt werden können, Klimawandelfolgen begrenzen und Lebensqualität sichern. ifok arbeitet dabei zu Klimaschutz und -anpassungsstrategien, begleitet Umsetzungsfahrpläne, unterstützt konfliktträchtige Infrastrukturmaßnahmen, steuert die Umsetzung in der kommunalen Wärmewende und managt Stakeholderprozesse im Kontext der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt und der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen.

  3. Digitale und hybride Resilienz 
    Digitale Abhängigkeiten, Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen und gezielte Desinformationskampagnen stellen neue Risiken für Staat und Gesellschaft dar. Digitale und hybride Resilienz zielen darauf ab, Widerstandsfähigkeit gegen Manipulation zu stärken, fördernde Digital- und KI-Regulierung zu schaffen und digitale Souveränität zu unterstützen. ifok managt Bündnisse bei KI- und Digitalstrategien sowie für den Aufbau von souveränen Datenräumen und koordiniert Multi-Stakeholder-Prozesse zu digitalen und hybriden Risiken. Wir bringen unsere Expertise aus Datenräumen wie z.B. Catena X ein, um Vertrauen, Governance und Zusammenarbeit in datenbasierten Ökosystemen zu stärken.

  4. Geopolitische und sicherheitspolitische Resilienz 
    Geopolitische Spannungen, Energie- und Rohstoffabhängigkeiten sowie unterbrochene Lieferketten wirken unmittelbar auf gesellschaftliche Stabilität. Ziel dieses Resilienzbereiches ist es, die gesellschaftliche Tragfähigkeit sicherheitspolitischer Entscheidungen zu erhöhen, strategische Autonomie zu stärken, resiliente Infrastrukturen zu schaffen, einen zügigen Hochlauf der Verteidigungswirtschaft zu fördern und informierte öffentliche Debatten zu ermöglichen. ifok begleitet Planung und Bau von kritischen Infrastrukturen, konzipiert und setzt Bürger- und Stakeholderdialoge zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik um und entwickelt Governance-Formate für neue Innovationsökosysteme der Verteidigungswirtschaft.

  5. Zivil- und Katastrophenschutz 
    Naturkatastrophen, Pandemien, Blackouts oder kombinierte Krisenlagen erfordern schnelle Reaktionsfähigkeit, klare Entscheidungspfade und eine gut informierte Bevölkerung. Resilienz im Zivil- und Katastrophenschutz bedeutet, staatliche und gesellschaftliche Akteure besser zu verzahnen, lokale Selbstorganisationsfähigkeit zu stärken und Krisenvorsorge aktiv zu gestalten. ifok unterstützt bei Koordinierungsprozessen in der zivilen Verteidigung, entwickelt partizipative Notfall- und Krisenplanung, konzipiert Szenarioworkshops und Krisenübungen, baut lokale Netzwerke auf, setzt Kommunikationskampagnen zum Wiederaufbau zerstörter Regionen um und strukturiert Informations- und Entscheidungsprozesse für verschiedene Krisenlagen. 

Unser Ansatz

Über alle Resilienzbereiche hinweg verbindet ifok fachliche Expertise mit strategischer Steuerung, Projekt– und Programmmanagement, umfassender Öffentlichkeitsarbeit sowie professionellem Multi–Stakeholder–Management. So entstehen integrierte Prozesse zur Stärkung der Resilienz, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und die Grundlage für tragfähige und schnelle Umsetzung legen. 

Ihre Ansprechpartner:innen

Margit Aufterbeck-Martin

Business Unit Lead
Sustainability & Society

  • +49 8926 2029303
  • margit.aufterbeck@ifok.de

Henning Banthien

Geschäftsführer 
ifok GmbH

  • +49 305 3607714
  • henning.banthien@ifok.de
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