Bei den meisten Veranstaltungen landet zu viel in der Tonne, wird zu viel CO2 ausgestoßen, kommen zu viele soziale Aspekte zu kurz. Wir zeigen, dass es auch anders geht.
Nachhaltigkeit ist bei ifok keine Worthülse, sondern Teil unserer Identität. Wir bearbeiten Nachhaltigkeit nicht nur in unseren Themenfeldern, sondern leben sie praktisch in unseren täglichen Abläufen und den von uns umgesetzten Veranstaltungen. Hier stellen wir vor, wie unser nachhaltiges ifok Veranstaltungsmanagement funktioniert und was es mit dem Label „ifok.ecofair“ auf sich hat.
Die Vorstellungen hinter dem Begriff Nachhaltigkeit gehen oft weit auseinander.
Bei ifok verstehen wir darunter eine umfassende unternehmerische Verantwortung gegenüber sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten:
ifok gestaltet Wandel. In unseren Projekten arbeiten wir täglich an der sozialökologischen Transformation unserer Gesellschaft – sehr oft mithilfe von Veranstaltungen. Über 70 Prozent der ifok-Projekte beinhalten Veranstaltungen, ob digital, hybrid oder vor Ort. Veranstaltungen sind Momente der Inspiration, der Zusammenkunft und des Austauschs. Doch sie hinterlassen meist Spuren. Um diese zu verringern, sind wir in der Veranstaltungsbranche besonders gefragt.
Egal, ob Location, Catering, Reisen oder Materialeinsatz: Wir etablieren nachhaltige Standards und innovative Trends. Dafür haben wir den Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen der Bundesregierung in ein eigenes Label übersetzt. ifok.ecofair ist ein Nachhaltigkeitslabel mit anspruchsvollem Maßnahmenkatalog, den wir gerne in den Projekten gemeinsam mit unseren Kund:innen umsetzen:
Mit Bus und Bahn unterwegs: An- und Abreise verursachen meist den größten CO2-Ausstoß einer Veranstaltung. Bei Veranstaltungsorten und -zeiten achten wir auf gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr, stellen den Teilnehmenden alle Informationen zur Verfügung und bieten ggf. ein Veranstaltungsticket an.
Lebensmittelabfälle vermeiden: Mit einer genauen Kalkulation der benötigten Mengen lassen sich Reste gut vermeiden. Sollte doch etwas übrigbleiben, bieten wir unseren Teilnehmenden Papiertüten oder Pappboxen an, um Essen mitzunehmen. Bei der Planung des Caterings wählen wir lieber das Hand-Obst statt des Obstsalats oder die Butterbrezeln statt der belegten Brötchenhälften. Zudem klären wir mit der Location und dem Caterer die Möglichkeit, Reste über Food-Sharing-Initiativen abholen zu lassen, wie wir es bspw. bei der Ariadne Bürgerdeliberation oder dem Bürgerratschlag für Nachhaltige Ernährung erfolgreich umgesetzt haben.
Digitales Einladungs- und Teilnahmemanagement: Unser Einladungs- und Teilnahmemanagement organisieren wir von der Einladung bis zur Feedback-Abfrage ressourcenschonend und barrierearm digital über unsere DSGVO-konforme Eventmanagement-Software evenito im CD des jeweiligen Projektes, inkl. eigener Veranstaltungsseite mit Anmeldemaske zur Abfrage der für die Planung relevanten Informationen und allen Details auf einen Blick.
Give-aways überdenken: Wir prüfen immer, ob Werbegeschenke notwendig und sinnvoll sind. Langlebige, wiederverwendbare oder verzehrbare Produkte ziehen wir vor.
Catering nachhaltig ausrichten: Das Catering ist auf unseren Veranstaltungen nach Möglichkeit vegan oder vegetarisch. Wenn es doch ein gemischtes Angebot sein soll, achten wir auf bio-zertifizierte, regionale und saisonale Produkte. Zudem beschildern wir alle Speisen hinsichtlich tierischer Produkte und Unverträglichkeiten.
Materialverbrauch senken: Wir nutzen vorwiegend digitale Informationen und vermeiden Druckerzeugnisse, wo es möglich ist. Was gedruckt werden muss, produzieren wir wiederverwendbar. Bei Materialien für Veranstaltungsreihen verwenden wir bspw. kein Datum, sodass wir sie wiederholt nutzen können. Wir drucken auf Recycling- oder zumindest FSC-zertifiziertem Papier. Bei Druckaufträgen arbeiten wir mit nachhaltigen Druckereien wie der Umweltdruckerei zusammen.
Digitale Events: Wer kann zugeschaltet werden, wer muss wirklich anreisen? Welche Daten müssen geschickt und gespeichert werden? Durch genaue Überlegungen lässt sich der CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Wir prüfen und beraten, ob eine digitale oder Präsenzveranstaltung nötig bzw. möglich ist, denn uns ist bewusst, dass auch hybride Formate die Umweltauswirkungen reduzieren.
Dekoration recyceln: Gerne nutzen wir Pflanzentöpfe statt Schnittblumen. Für Studios, Bühnenbau und Messen setzen wir recycelte oder wiederverwertbar Requisiten ein (siehe Foto).
Unser Label zeichnet Veranstaltungen aus, die einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz haben. Deshalb reduzieren wir nicht nur die Umweltauswirkungen, sondern berücksichtigen auch weitere Kriterien der Nachhaltigkeit:
ofitieren Sie von unserer Beratung in allen Aspekten der nachhaltigen Veranstaltungsplanung:
Sie wollen Ihre Veranstaltung nachhaltig planen und mit dem ifok.ecofair-Label auszeichnen? Sprechen Sie uns an!