Home ▸ Leistungen ▸ Zufallsauswahl und aufsuchende Beteiligung sowie Einbindung schwer erreichbarer Zielgruppen
In klassischen Beteiligungsformaten dominieren oft gut vernetzte, politikerfahrene Stimmen. Doch was ist mit denen, die von politischen Entscheidungen stark betroffen sind – aber kaum Gehör finden? Unsere Antwort: gezielte Ansprache, aufsuchende Beteiligung und der Einsatz von Zufallsauswahl. Damit schaffen wir neue Zugänge und sorgen für eine ausgewogenere Repräsentation – auch jenseits der üblichen „Beteiligungsblase“.
Organisationen, Verwaltungen und politische Institutionen stehen vor der Aufgabe, ihre Entscheidungen transparenter und inklusiver zu gestalten. Doch wie erreichen sie Menschen, die sich nicht aktiv beteiligen – oder keinen Zugang zu herkömmlichen Formaten haben?
Viele politische Prozesse sind nicht so inklusiv, wie sie sein sollten. Menschen mit geringerem Bildungsstand, geringen Einkommen, eingeschränkter Mobilität oder mangelnder Sprachkompetenz sind in Beteiligungsverfahren häufig unterrepräsentiert – obwohl sie von den Entscheidungen stark betroffen sind. Das führt zu einseitigen Perspektiven, mangelnder Legitimität und erhöht das Risiko gesellschaftlicher Spannungen. Die Einbindung dieser Gruppen ist keine Kür, sondern notwendig für tragfähige, gerechte Lösungen.
Mit Zufallsauswahl und aufsuchender Beteiligung helfen wir unseren Kunden, neue Perspektiven sichtbar zu machen. Sie erhalten ein besseres Verständnis für die Lebenswirklichkeit derjenigen, die bisher kaum gehört wurden – und gewinnen belastbare Erkenntnisse, die in Planung, Politik und Strategie einfließen können: mehr Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und Planungsqualität.
Für uns bedeutet gesellschaftliche Verantwortung, neue Wege der Einbindung zu gehen.
Wir gestalten Beteiligung inklusiv – mit Zufallsauswahl, aufsuchenden Ansätzen und Formaten, die auch schwer erreichbare Stimmen hörbar machen.
Managing Consultant Deliberation, Open Government & Democracy
Senior Consultant Deliberation, Open Government & Democracy
Zufallsauswahl bezeichnet ein Verfahren, bei dem Teilnehmende für Beteiligungsprozesse repräsentativ und zufällig ausgewählt werden – z. B. für Bürgerräte oder Panels.
Aufsuchende Beteiligung erreicht Menschen, die sonst kaum an politischen Prozessen teilnehmen – etwa durch Vor-Ort-Aktivierung, Kooperation mit sozialen Trägern oder muttersprachliche Ansprache.
Wir nutzen bewährte Methoden der Zufallsauswahl und ergänzen sie durch gezielte Aktivierung schwer erreichbarer Zielgruppen, um möglichst diverse Perspektiven einzubeziehen.
In der Marktforschung dient die Zufallsauswahl der statistischen Repräsentativität, um Aussagen über eine Gesamtbevölkerung zu treffen. In der Bürgerbeteiligung nutzen wir Zufallsauswahl, um möglichst vielfältige Perspektiven in den Dialog einzubinden – auch von Personen, die sich sonst selten beteiligen. Ziel ist hier nicht Repräsentativität im engen Sinne, sondern ein glaubwürdiger Querschnitt der Bevölkerung.
Durch Fokusgruppen, barrierefreie Kommunikation, mobile Formate und die Zusammenarbeit mit Community-Akteur:innen schaffen wir Zugang und Vertrauen.
Unsere Stärke liegt in der Kombination aus sozialwissenschaftlicher Expertise, methodischer Vielfalt und erfahrener Moderation – immer nah an den Menschen.